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	<title>Jugendzentrum Tikwatejnu &#187; Bericht</title>
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	<description>Kinder- und Jugendzentrum der Jüdischen Gemeinde Duisburg-Mülheim/Ruhr-Oberhausen</description>
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		<title>ili-Tag Duisburg – In der Zeitung!</title>
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		<pubDate>Sat, 22 May 2010 22:00:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oleg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die überregionale und deutschlandweite Zeitung Jüdische Allgemeine hat über unseren ili-Tag 2010 in Duisburg berichtet! Weiter unten könnt Ihr den Artikel ganz lesen oder ihn HIER als PDF-Datei runterladen. Solidarität Ich mag Israel Die Gemeinden formulieren ihre Liebeserklärung an den jüdischen Staat ganz unterschiedlich 20.05.2010 – von Heide Sobotka I like Israel« ist eine griffige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1417" class="wp-caption aligncenter" style="width: 266px"><a title="Doppelt hält besser: mit Basecap und Fahne in Duisburg © Alexandra Umbach" href="http://www.tikwatejnu.de/wp-content/uploads/2010/05/ili-Tag-2010-in-Duisburg.jpg" rel="lightbox[1416]"><img class="size-full wp-image-1417  " style="border: 1px solid black; margin-top: 1px; margin-bottom: 1px;" title="ili-Tag 2010 in Duisburg" src="http://www.tikwatejnu.de/wp-content/uploads/2010/05/ili-Tag-2010-in-Duisburg.jpg" alt="Doppelt hält besser: mit Basecap und Fahne in Duisburg © Alexandra Umbach" width="256" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Doppelt hält besser: mit Basecap und Fahne in Duisburg © Alexandra Umbach</p></div>
<p>Die überregionale und deutschlandweite Zeitung <strong><em>Jüdische Allgemeine </em></strong>hat über unseren ili-Tag 2010 in Duisburg berichtet! Weiter unten könnt Ihr den Artikel ganz lesen oder ihn HIER als PDF-Datei runterladen.</p>
<p><span id="more-1416"></span></p>
<h2>Solidarität</h2>
<h1>Ich mag Israel</h1>
<p>Die Gemeinden formulieren ihre Liebeserklärung an den jüdischen Staat ganz unterschiedlich<br />
<em>20.05.2010 – von Heide Sobotka</em></p>
<p>I like Israel« ist eine griffige Formel, die viele Freunde des Heiligen Landes gern unterstreichen. Zum Unabhängigkeitstag des Nahost-Staates ruft die Organisation ILI seit mehreren Jahren zu großen Aktionen auf. Die jüdischen Gemeinden in Köln und Düsseldorf feiern traditionell auf dem Rudolfplatz in der Domstadt und auf dem Burgplatz in der Landeshauptstadt. In diesem Jahr stehen von Aachen bis Zittau 47 Städte- und Ortsnamen auf der Liste mit Veranstaltungen.</p>
<p>Einzelgespräch Angeblich werden es immer mehr. Doch in den jüdischen Gemeinden gibt es durchaus auch kritische Stimmen zu der Art und Weise der Performance. Der Duisburger Jugendleiter Oleg hält nichts von allzu großen Feiern. »Wir suchen lieber das Einzelgespräch.« Mit einer Apfelsine und einem Israelfähnchen in der Hand gehen die jungen Duisburger Juden auf Passanten zu und bieten ihnen Informationen oder Gespräche an, erzählt der Jugendleiter. Seit dreieinhalb Jahren ist Oleg im Amt, seit drei Jahren bestreitet er den ILI-Tag mit. Zur kleinen Ausstattung am Duisburger Leysieffer-Brunnen in der Königsstraße gehören ein Infostand und eine aufblasbare Wellness-Oase mit Couch und Sesseln. Im nächsten Jahr sollen dann wieder Falafel-Stand und eine Show für Kinder hinzukommen.</p>
<p>Die Jüdische Gemeinde Dresden verzichtet in diesem Jahr ganz auf ILI. »Vor einigen Jahren haben wir mal teilgenommen«, erinnert sich ihre Vorsitzende Nora Goldenbogen. Das Heilige Land finde sich in den kulturellen Angeboten der Gemeinde das ganze Jahr über wieder. Im Herbst will die Gemeinde eine Schwerpunktreihe anbieten. »Das Thema Israel ist nicht an einem Tag gelöst«, sagt Goldenbogen.</p>
<p>Authentizität In Kunstausstellungen könne das Bild des Staates manchmal authentischer vermittelt werden als an einem Aktionstag, ist die Gemeindevorsitzende überzeugt. Außerdem werde das Zentrum am Hasenberg im nächsten Jahr zehn Jahre alt. Zum Jubiläum will sich die Gemeinde dann auch wieder etwas größer in der Öffentlichkeit präsentieren und zum Tag der offenen Tür einladen.</p>
<p>Sascha Kaplan aus Bochum gibt pragmatische Gründe an, warum seine Gemeinde in diesem Jahr den Israeltag etwas kleiner angeht. »Wir unterstützen die Dortmunder Gemeinde.« Die Städte liegen nur zehn Minuten mit dem Zug auseinander. Für die Jugendlichen gibt es eine Israelparty in Bochum. Einen generellen Abwärtstrend der Initiative ILI könne er jedoch nicht erkennen.</p>
<p>Termine Das sieht auch Gabriel Goldberg so. Der Landesjugendleiter sieht eher eine Doppelbelastung für die jüdischen Gemeinden. Der 14. Mai, der Tag der Unabhängigkeitserklärung, fiel in diesem Jahr auf einen Freitag. An diesem Tag haben die Gemeinden traditionell mit den Schabbatvorbereitungen zu tun. Gleichzeitig auch noch ein Fest auszurichten, überfordert viele, andere haben schon am 20. April Jom Haazmaut gefeiert. Bei aller Kritik, die ständig gegenüber Israel erhoben würde, meint Goldberg, dass eine Liebeserklärung »erst recht« angebracht sei. Und viele Gemeinden seien offensichtlich seiner Meinung und feiern öffentlich mit.</p>
<p><a href="http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/7444" target="_blank">HIER</a> der Hot-Link zum Artikel und</p>
<p>I LIKE ISRAEL</p>
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		<title>Fotos und Bericht online &#8211; Mini Machane Chawerut II</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 14:36:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oleg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie versprochen sind nun weitere Fotos (Danke, Bernie) und der Bericht (Danke, Nadja) online. Viel Spaß damit! Die Fotos sind in der Photo Gallery. Lies&#8217; den Bericht weiter unten: Danke für die Kraft und das Herzblut „Danke dafür, dass jeder einzelne seine Freizeit und Kraft und Herzblut in dieses Projekt und in die weiteren Projekte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.tikwatejnu.de/wp-content/uploads/2009/12/Chawerut-Party.gif" target="_blank" rel="lightbox[1028]"><img class="size-full wp-image-1034 alignright" style="border: 1px solid black; margin-top: 1px; margin-bottom: 1px;" title="Chawerut Party" src="http://www.tikwatejnu.de/wp-content/uploads/2009/12/Chawerut-Party.gif" alt="Chawerut Party" width="204" height="152" /></a>Wie versprochen sind nun weitere Fotos (Danke, Bernie) und der Bericht (Danke, Nadja) online. Viel Spaß damit!</p>
<p>Die Fotos sind in der <strong><a href="http://www.tikwatejnu.de/photogallery/index.php?album=Mini+Machane+Chawerut.+Teil+II">Photo Gallery</a></strong>. Lies&#8217; den Bericht weiter unten:</p>
<div style="margin: 1ex;">
<div>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: medium;"><strong>Danke für die Kraft  und das Herzblut</strong></span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: small;">„Danke dafür, dass  jeder einzelne seine Freizeit und Kraft und Herzblut in dieses Projekt  und in die weiteren Projekte der jüdischen Jugendarbeit investiert!“.  Das sind die Abschlussworte bei der Besprechung nach dem dreitätigen  Mini-Machane in Duisburg. Von Freitagnachmittag bis Sonntag drei Uhr  war das Gebäude der jüdischen Gemeinde Duisburg/Mülheim/Oberhausen  gefüllt mit jungem Leben. Kindergeschrei, schlaflose Nächte für die  Kinder, aber auch für die Betreuer, und viele neue Freundschaften waren  angenehme Nebenwirkungen am vergangenen Wochenende&#8230;</span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: small;"><span id="more-1028"></span>Über zwanzig Kinder  aus dem Landesverband Nordrhein im Alter von neun bis 14 Jahren haben  uns an dem besagten Wochenende besucht, um gemeinsam eine tolle Zeit  voller Jüdischkeit und Spaß zu verbringen. Angereiste Gruppen aus  den Nachbargemeinden in Aachen, Düsseldorf, Krefeld und Wuppertal haben  geholfen, das Machane „Chawerut“ – hebräisch <em>Freundschaft</em> – zu einem unvergesslichen Ereignis zu machen.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: small;">„Esch“ – das ist  der Name des Jugendreferates des Landesverbandes der jüdischen Gemeinden  von Nordrhein. „Esch“ ist hebräischen, bedeutet „Feuer“ und  steht symbolisch für das Feuer der Jüdischkeit in jedem Einzelnen.  „Ein Feuer muss aber auch gepflegt werden!“, heißt es auf der Homepage  des Jugendreferates. „Mit vielen Aktionen, Events und Mini-Machanot  tun wir das.“ Schreibt der Jugendreferent des Landesverbandes Gabriel  Goldberg. Erst im letzten Jahr ist der 32-Jährige Nordrheiner in der  Kinder- und Jugendarbeit durchgestartet. Durch seine Bereitschaft und  viel Elan lässt er die Herzen höher schlagen und versucht er erfolgreich,  die Jugendarbeit in den Gemeinden aufblühen zu lassen. Er gibt uns  Hoffnung, dass die „Veralterung“ der jüdischen Gemeinden vielleicht  doch nicht mehr als ein Gerücht sei.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: small;">„Freundschaft“, das  war das Leitwort, ein roter Faden, durch die drei Tage. Ob bei dem Abendprogramm,  welches die Betreuer (Madrichim) vorbereitet hatten, oder bei dem Schabbat-Programm  am Freitagabend und am Samstag. „Die Freundschaft siegt“, ist das  ultimative Motto gewesen und „ohne Freundschaft geht´s einfach nicht“  – das war dann die Schlussfolgerung der Kinder. </span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: small;">Das mit Abstand religiöseste  Erlebnis für die Kinder war die schöne Schabbat-Feier. Einige der  Kinder waren noch nie, oder nur ein einziges Mal in der Synagoge. Andere  Mädchen und Jungen wiederum besuchen jeden Freitag und Samstag das  Gebetshaus in ihrer Heimatstadt. Wie etwa Avi und Jonathan aus Düsseldorf.  „Ich bin jeden Freitag da!“, ruft Jonathan stolz, als die Betreuer  vor Schabbat-Beginn ein wenig über die Bedeutung des <em>Ruhetages</em> erzählen wollen. Jonathan weiß viel über seine Religion: „Ich bin  stolz drauf, jüdisch zu sein“, sagt der 12-Jährige. </span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: small;">Für die kleine Daria  aus Duisburg ist es an diesem Freitag das erste Mal in der Synagoge.  Ihre Eltern sind nicht religiös. Sie begrüßen es jedoch, wenn sie  mehr über ihre Religion erfährt und sich mit anderen jüdischen Kindern  anfreundet. Deshalb ist sie da. Nun sitzt sie in der Synagoge, oben  mit den anderen Frauen und Mädchen und will wissen, warum Rabbiner  Zinvirt immer singt. Doch nach einigen Minuten und einen kurzen Zögern,  stimmt sie mit ein und fühlt sich wohl mitten unter den jüdischen  Menschen – unter <em>ihren </em>Menschen.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: small;">Einen thematischen Gegensatz  zu dem Programm am Freitagabend bildet das Abendprogramm am Samstag.  „Box for Friends.“ <em>Boxen für Freunde</em> so das Credo des Unterhaltungsprogramms  der Düsseldorfer Madrichim für die Kinder am Samstagabend. Was auf  den ersten Blick nicht besonders vertrauenswürdig klingt, stellt sich  als ein Riesenspaß heraus. Die Kinder sind begeistert. Es wird gekämpft,  aber nicht auf übliche Art und Weise. Die Jungen und Wilden sind gefragt,  bei den kleinen Wettbewerben ihre Aufmerksamkeit, ihr Wissen und ihre  Kreativität unter Beweis zu stellen, also kein körperlicher Kampf.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: small;">Etwas entspannter geht  es dann am Sonntag zu. Ein Spaziergang durch den Duisburger Zoo verleiht  zum Abschluss allen Teilnehmenden ein angenehmes Gefühl von Müdigkeit.  Giraffen und Elefanten, das mag jedes Kind, egal ob groß oder  klein, ob Mädchen oder Junge, ob religiös oder nicht… Das große  Highlight sind aber die Gorilla-Babys. „Wie süüüß!“, kreischen  die Kinder im Chor kurz bevor es Zeit wird, sich auf den Rückweg zu  machen.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: small;">Zurück in der Gemeinde  wird gepackt, aufgeräumt und Nummern ausgetauscht. „So viele neue  Leute kennen gelernt!“, freut sich Erich aus Wuppertal, „An dieses  Machane werde ich mich noch lange erinnern!“. Schnell noch ein Abschlussfoto:  Alle die Daumen hoch, wie abgesprochen. </span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: small;">„Die Kinder fanden  es toll!“, sagt der Leiter des Duisburger Jugendzentrums Oleg bei der Abschlussbesprechung, als die Kinder weg sind. „Sie kommen  wieder“, hofft Gabriel Goldberg. „Ja, nach so einem Erlebnis kommen  sie wieder… Danke für die Kraft und das Herzblut!“. Einen großen <em> Schkojach</em> an alle, die da waren. </span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: small;">Text von Nadja<br />
</span></p>
</div>
</div>
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